Bibliografie

… und dann wurden sie Nazis

Buchcover: ...und dann wurden sie Nazis.

Faszination Hitler

Zwischen Naivität und Überzeugung: Zeitzeugen erzählen, wie sie als junge Menschen zu Nationalsozialisten geworden sind. Eine spannende Analyse darüber, wie politische Rattenfänger Menschen blenden können, wie Nationalismus, Populismus und Führerkult funktionieren.

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Buchcover: Die Prinzhorns - der Clan

Die Prinzhorns

Der Clan

Seit 1853 prägen die Familien Prinzhorn und Hamburger die Papierindustrie. Mit Milliardenumsätzen sind sie global erfolgreich – doch intern herrscht Zerstrittenheit. Ein Blick auf 170 Jahre Firmen- und Familiengeschichte zeigt Genies und Versager, Nazis und Widerständler, Psychologen und Psychopathen, starke Frauen und skrupellose Machtmenschen. Ein österreichisches „Dallas“ und „Dynasty“ – mit einem Schuss „House of Cards“.

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Die Freimaurer und ihr Geheimnis

Buchcover: die Freimaurer und ihr Geheimnis

12 Fragen an den Großmeister Georg Semler

Seit über 300 Jahren ranken sich Mythen und Gerüchte um die Freimaurerei – zwischen angeblichem Einfluss auf Politik und Gesellschaft, Weisheit und Wohltätigkeit. Öffentlich tritt sie in Österreich kaum auf: keine Tage der offenen Tür, keine Nachwuchsseminare. Zu groß wäre die Gefahr, banal oder missverstanden zu wirken, zu heikel die Angriffe von Gegnern und Verschwörungstheoretikern. Umso bemerkenswerter ist es, dass Großmeister Georg Semler sich den kritischen Fragen eines Journalisten stellt, der Männerbünde seit Jahren erforscht.

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Buchcover: Wilhelm Höttl

Wilhelm Höttl

Spion für Hitler und die USA

NS-Untergrundagent im Wien der 30er-Jahre, Vertrauter Adolf Eichmanns, Agent für den SS-Sicherheitsdienst auf dem Balkan während des Zweiten Weltkriegs, Zeuge im Nürnberger Prozess, Spion für die USA nach dem Krieg und zuletzt Schuldirektor in Bad Aussee. Zu seinen Schülern zählten u.a. André Heller, Jochen Rindt (Rennfahrer) und die Regisseurin Karin Brandauer. Wilhelm Höttl vereinigte in seinem Leben vielfältige Facetten. Viele Fragen sind offen: War er 1944 als SS-Agent mit Eichmann an der Vernichtung der ungarischen Juden beteiligt? Hat er deren Vermögen in einem „Goldzug“ zur eigenen Bereicherung zur Seite geschafft? Dieses Buch beantwortet erstmals Fragen, die tief an heikle Urgründe der Zeitgeschichte rühren.

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Buchcover: Jedermanns Land

Jedermanns Land

Österreichs Reise in die Gegenwart

Die Geschichte Österreichs aus der Sicht des »kleinen Mannes« und der hohen Politik

Die Alpenrepublik ist das Land der Jedermänner und -frauen – und das nicht erst seit der Uraufführung von Hofmannsthals Festspiel-Klassiker 1920. Doch wer ist der Jedermann?

Ein elastischer Diplomat oder ein gesinnungsloser Lump? Jedenfalls hat er gut lachen, denn seit der Gründung der Republik 1918 hat er’s weit gebracht.

Wie hat Österreich seine unglaubliche Verwandlung vom ärmsten Land Europas zu einem der reichsten der Welt geschafft? Folgen Sie Martin Haidinger bei seinem rasanten Ritt durch 100 Jahre österreichischer Geschichte: vom »Kaiserschnitt« 1918 über das »Lager-Feuer« der 30er-Jahre, den »An- und Abschluss« in der Nazizeit, den Aufbau nach 1945 samt Identitätskrisen, Betonkoalitionen und Reformen unter »K. u. K.« (Klaus und Kreisky), böse Buben wie Haider bis hin zu Österreich als Auffang- und Durchgangsland für Flüchtlinge aller Art.

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Buchcover: Franz Josefs Land

Franz Josefs Land

Eine kleine Geschichte Österreichs

Die Geschichte Österreichs von Ötzi bis zum alten Kaiser – in nur einem Band

»Österreich-Ungarn, das ist jenes Stück Erde, das der liebe Gott Kaiser Franz Joseph anvertraut hat«, meinte einst der Schriftsteller Joseph Roth.

Ist das alles?

Nein! Österreich hat im Mittelalter als kleines Gebiet namens »Ostarrichi« rund um Neuhofen an der Ybbs angefangen und wurde erst später zum Familiennamen der Habsburger. Wie ein heißes Eisen wurde Österreich von vielen Schmieden immer neu zurechtgehämmert – ein Objekt staatsmännischer Handwerkskunst.

100 Jahre nach dem Tod des stilprägenden Monarchen Franz Joseph unternimmt Martin Haidinger einen rasanten Ritt durch die Jahrhunderte und malt Österreichs Geschichte in funkelnden Farben. Eine Geschichte über die Urgründe der austriakischen Mentalität, jenseits von Nostalgie und Sisi-Trubel – für alle, die bislang glaubten, Österreich zu kennen.

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Buchcover: Der Wiener Kongress

Der Wiener Kongress

Jahrhundertspektaktel zur Machtverteilung

Der große Kongress in Wien von 1814/15 war zunächst einmal eines: ein mehrmonatiges Gesellschaftsevent. Abgesehen vom Ringen um die neue Machtverteilung nach Napoleon brachten die Mächtigen ihrer Zeit ein europäisches Großereignis nach Wien. Doch es war mehr als ein Treffen der High Society. Zum ersten Mal waren sowohl Fürsten als auch ihre Diplomaten zu politischen Verhandlungen zusammengekommen. Sie sollten den „Pariser Frieden“ vom Mai 1814 vollenden und einen Schlussstrich unter die Jahre der Kriege im Gefolge der Französischen Revolution ziehen. Die Feldzüge Napoleons hatten Europa durchgemischt. Die Ordnung von Wien sollte alte Grenzen und Rechte wiederherstellen, und brachte doch nicht nur Restauration, sondern auch neue Verhältnisse – und der „Verlierer“ Frankreich saß mit am Verhandlungstisch! Nachdem man sich anfänglich etwas in Festesfreuden verzettelt hatte, beschleunigte Napoleons Rückkehr aus Elba die Verhandlungen. Die Autoren beleuchten die politischen Fakten und die vielen bunten Details, die diese Versammlung von so viel Macht in einem Ort brachte: Monate der Unterhaltung mit Bällen, Konzert- und Opernaufführungen, Schlittenpartien und Amouren

Buchcover: Österreichs heimliche Hauptstädte

Österreichs heimliche Hauptstädte

Flair und Mythos der bedeutenden k. u. k. Metropolen

Die Hauptstadt von Österreich? Keine Frage! Aber das war nicht immer so … In den letzten tausend Jahren haben die Brennpunkte dessen, was Österreich war, oft gewechselt. Ob offiziell oder im Verborgenen: Die Metropolen, aber auch die kleinen Städte beeinflussten die Zeitläufe in hohem Ausmaß. Vom Kernland „Ostarrichi“ bis in die teils weit entfernten Gegenden wie Böhmen, Bosnien und die Bukowina hat für Österreich ganz unterschiedliche „Musik gespielt“. Der Historiker Martin Haidinger, jahrelang als Journalist in Mittel- und Osteuropa unterwegs, erzählt von historischen Ereignissen und eigenen Erlebnissen in Österreichs heimlichen Hauptstädten. Bozen, Brünn, Budapest, Czernowitz, Eger, Graz, Hermannstadt, Innsbruck, Klausenburg, Komorn, Krakau, Kronstadt, Laibach, Lemberg, Linz, Marburg, Ödenburg, Prag, Pressburg, Sarajevo, Wiener Neustadt, Zwettl.

Buchcover: Von der Guillotine zur Giftspritze

Von der Guillotine zur Giftspritze

Die Geschichte der Todesstrafe. Fakten - Fälle - Fehlurteile

Was sich jahrhundertelang vor staunendem, geiferndem oder erschüttertem Publikum abspielte, geschieht heute meist hinter hohen Gefängnismauern und mit Giftspritze: eine Hinrichtung. Macht es das besser? So oder so entscheidet der Staat über das Leben von Menschen. Nicht erst seit Saddam Husseins Tod durch den Strang ist die Diskussion über die Rechtmäßigkeit der Todesstrafe wieder losgebrochen. Eine packende Geschichte des brutalen Geschehens im Namen der Gerechtigkeit. Anhand unzähliger Fälle zeichnet der Journalist und Historiker Martin Haidinger die Blutspur der Justiz durch die Geschichte nach, nennt die Namen von Henkern und Opfern und gibt Einblicke in die erschütterndsten Fälle. Die Todesstrafe – das letzte staatliche Argument im Ringen um Sühne für Kapitalverbrechen, und zugleich das am öftesten missbrauchte Instrument politischer Willkür.

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Eine Kulturgeschiche des Tabakgenusses für Raucher und Nichtraucher

Buchcover: Rauchen Sie ruhig weiter

Rauchen Sie ruhig weiter!

Tabakgenuss ist nicht nur ein Thema für Mediziner und deren Patienten, sondern gehört seit 500 Jahren zur Kulturgeschichte Europas: Was hatte es damit auf sich, dass ein Armeechef seinen Soldaten das Rauchen befahl? Weshalb dröhnten sich Höflinge mit Schnupftabak zu? Und warum war der erste Rauchersheriff Europas die biedere Frau eines spanischen Seemanns aus dem 15. Jahrhundert? Diese Kulturgeschichte des Rauchens ist das ideale Geschenkbuch für unverbesserliche Raucher und jene, die unter ihnen leiden.

Buchcover: Unser Hitler

Unser Hitler

Die Österreicher und ihr Landsmann

Adolf Hitler ist tot, kein Zweifel. Und dennoch liegt sein Schatten über Österreich und der scheint mit der wachsenden Zahl der Jahre immer länger zu werden, die uns von Drittem Reich und Zweitem Weltkrieg trennen, als Hitlers Heimat Teil des Großdeutschen Reiches war. Denn es ist mehr als ein Gespenst aus der Vergangenheit, das hier immer wieder auftaucht.

Warum sind so viele Österreicher Nationalsozialisten geworden? Und warum wollten überhaupt so viele Österreicher den Anschluss? Waren sie tatsächlich in entscheidenden Positionen innerhalb des NS-Apparats überrepräsentiert, waren die österreichischen Nationalsozialisten wirklich radikaler als alle anderen? Oder ist an der These von Österreich als Opfer Hitlers etwas dran?

Günther Steinbach und Martin Haidinger beleuchten Hitlers problematisches Verhältnis zu Österreich und das noch viel zwiespältigere der Österreicher zu ihrem Landsmann.

Zeitzeugen, die sich zum Teil noch nie in der Öffentlichkeit geäußert haben, bringen verblüffende neue Fakten zutage und zeigen, wie groß die Grauzone zwischen Anhängerschaft und Ablehnung war. Dieses Buch entzaubert gängige Mythen und bringt Hitler und die Österreicher auf einen sachlichen Punkt.

Buchcover: Unter Brüdern

Unter Brüdern

Roman

Von der „Bude“ der Wiener Studentenverbindung Palaio-Palatia verschwinden Gegenstände und am Ende sogar Menschen. Wer war’s? Linke Gegner des ÖCV, dem die Palaio-Palatia angehört? Oder schlagende Burschenschafter? Oder doch die Freimaurer? Vielleicht sitzt der Feind ja auch im Inneren der Verbindung.

Ein mytho-realistischer CV-Krimi, der in das pittoreske männerbündische Milieu der Studentenverbindungen führt – die wienerische Antwort auf Dan Brown.

Buchcover: Pranger

Pranger

Roman

Der Roman ist eine bissige Wien-Groteske, die gesellschaftliche Sumpf-Phänomene der österreichischen Metropole grell beleuchtet. Dennoch ist „Pranger“ keine „Österreich-Beschimpfung“, sondern persifliert jene, die seit Jahrzehnten mit dieser Stadt und diesem Land wie mit ihrem Eigentum umgehen, und seine Bewohner mit ihren Machenschaften quälen. Ein Wiener Journalist namens Markus Pranger gerät in einen Strudel furchtbarer Unglücksfälle, die ihm von einem altertümelnden anonymen Anrufer über sein Mobiltelefon in gleichnishafter Sprache vorhergesagt werden. Bald stellt sich heraus, dass just solche Personen plötzlich zu Opfern von Unfällen werden, die sonst gewöhnlich Tätertypen sind und ihre Zeitgenossen mit kruden Ideologien oder aufdringlicher Unmoral belästigen oder gar terrorisieren. Pranger findet sich plötzlich auf einer verwirrenden Tour quer durch die Zeit wieder, genarrt von den unheimlichen Drohanrufen, die immer zahl- und konsequenzenreicher werden. Langsam wird klar, dass Wien einer Katastrophe entgegensteuert, wenn die epidemischen Unfälle weitergehen sollten. Nach und nach enthüllt sich Pranger das Sittenbild einer fauligen Stadt und bringt ihm Antworten auf Fragen, die er früher nie gestellt hat. Mit ihm erlebt der Leser eine Fahrt durch eine Geisterbahn, in der die „apokalyptische Entladung einer ganzen Welt“ zur Schau gestellt wird. „Pranger“ ist eine Denkübung, die so manchen Leser auf- oder zumindest anregen wird.

Buchcover: Spione Spitzel und Agenten

Spione, Spitzel und Agenten

Analyse einer Schattenwelt.

Die Arbeit von Spionen, Spitzeln und Agenten zu analysieren, ist Absicht der beiden österreichischen Journalisten. Ihre Recherchen führen von der Antike bis zu Osama bin Laden. Dabei berichten sie von Ideologie, Problematik, Arbeitsweisen und Systemfehlern, behandeln Erfolge und Misserfolge, streifen auch polizeiliche Bedürfnisse und beleuchten militärische, politische, technologische und ökonomische Erkundungsziele.

Siebenbürgen.

Buchcover: Siebenbürgen. Sagenhaftes Land im Karpatenbogen

Sagenhaftes Land im Karpatenbogen

Text von Martin Haidinger. Photographien von Klaus Koch

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